Stiftung Rechtsstaat
Sachsen-Anhalt E.V.
Das Grundgesetz wurde am 8. Mai 1949 als Verfassung für die Bundesrepublik Deutschland beschlossen und enthält wesentliche staatliche System- und Werteentscheidungen. Es steht im Rang über allen anderen deutschen Rechtsnormen.

Ausgewählte Projekte

2011
ELSA Moot Court Competition on WTO Law

Der Wettbewerb fand im März 2011 in Vilnius (Litauen) statt. Die Teilnehmer der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg gewannen drei herausragende 1. Plätze in den Kategorien Klägerschriftsatz, Beklagtenschriftsatz und schriftliche Gesamtleistung. Grundlagen des Wettbewerbs bildeten in diesem Jahr ein Fall aus dem Recht der Welthandelsorganisation, der sich mit der Thematik des internationalen und wirtschaftsrechtlichen Spannungsfeldes zwischen der Liberalisierung des Welthandels einerseits und der Sicherung von Lebensmittelstandards andererseits befasste.

 
2010
Fachtagung "Zurechnung und Verantwortung" in der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 22. bis 24. September 2010 in Halle

Die Tagung fand unter der Ägide der deutschen Sektion der internationalen Vereinigung für Recht und Sozialphilosophie statt. Gemeinsame Veranstalter waren der Juristische Bereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die Graduate School „Society and Culture in Motion“ und das Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung. Gegenstand der Tagung war die Analyse des Begriffes der politischen, individuellen sowie globalen Verantwortung in seinem rechtlichen, ethischen, historischen und kulturellen Umfeld. Vierzehn renommierte Referenten befassten sich mit der Thematik und gaben Anregungen zur wissenschaftlichen Diskussion.

 
Studentisches Seminar von Prof. Kothe zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen einschließlich der Teilnahme am Deutschen Juristentag 2010

Der Deutsche Juristentag hat sich in diesem Jahr in der arbeits- und sozialrechtlichen Abteilung mit dem Thema "Abschied vom Normalarbeitsverhältnis? – Welche arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen empfehlen sich im Hinblick auf die Zunahme neuer Beschäftigungsformen und die wachsende Diskontinuität von Erwerbsbiografien?" befasst. Das arbeits- und sozialrechtliche Seminar, das von der Stiftung Rechtsstaat unterstützt wurde, hat dieses Thema aufgegriffen und mit den Teilnehmern die Probleme neuer Beschäftigungsformen diskutiert. Mit der Zunahme der sog. "atypischen Beschäftigungsverhältnisse" (insbesondere Zeitarbeit, befristete Beschäftigung und Teilzeitbeschäftigung) verbindet sich die Frage, ob diese so wie die Zunahme gering entlohnter Tätigkeiten zu einer Abkehr vom Normalarbeitsverhältnis im bisherigen prägenden Zuschnitt führen, die man mit Gesetzgebung fördern, verhindern oder gestalten müsste.

 
2009
Förderverein Eike von Repgow e. V.

Die Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e.V. erVerein beteiligte sich finanziell an der Veröffentlichung der vom FördervereinEike von Repgow e. V. im Zusammenhang mit den Festtagen anlässlich der 800-jährigen urkundlichen Ersterwähnung Eike von Repgows sowie des 850.Geburtstages der Gemeinde Reppichau veröffentlichten Werke.

 
Ausstellung „Justiz im Nationalsozialismus. Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes - Sachsen-Anhalt“

Die Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus - über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes" war an den Landgerichten Magdeburg, Halle, Dessau-Roßlau und Stendal sowie am Oberlandesgericht Naumburg zu sehen. An allen Stationen hatten Regionalgruppen spezielle Ausstellungsteile erarbeitet, die sich mit der Justizgeschichte der jeweiligen Region auseinandersetzten. Der Verein hat die Konzeption und Durchführung des Wanderausstellungsprojektes in den Jahren 2008 und 2009 finanziell unterstützt. Neben der Grundförderung unterstützte der Verein auch die Begleitprogramme der Wanderausstellung. So konnte in Stendal u. a. ein Vortrag von Prof. Müller zu den Themen "Die Geschichte der Nichtverfolgung von NS-Verbrechen in der Bundesrepublik Deutschland" und "Das Herrschaftssystem des Dritten Reichs (Justiz und Polizei)" durchgeführt werden.

 
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