Stiftung Rechtsstaat
Sachsen-Anhalt E.V.
Seit dem Mittelalter gilt Justitia als Personifikation der strafenden Gerechtigkeit. Ikonisch steht sie für die Rechtssprechung ohne Ansehen der Person (Augenbinde), nach sorgfältiger Abwägung der Sachlage (Waage) und dem Vollzug mit der nötigen Härte (Richtschwert).

Ausgewählte Projekte

2019
Aufstellung Gedenkkreuze für Peter Müller und Klaus Schaper am 18. Mai 2019

Die Freie Universität Berlin hat im Rahmen eines Forschungsprojekts Todesfälle an der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze untersucht und die Schicksale der ums Leben gekom-menen Männer, Frauen und Kinder rekonstruiert. Darunter befinden sich zwei tödliche Unfälle, die sich in den Jahren 1964 und 1966 im Grenzbereich zwischen den Harzorten Elend und Braunlage ereigneten. Infolge der Auslösung von Minenexplosionen starben die DDR- Bürger Peter Müller (1964) und Klaus Schaper (1966). Beiden setzte das Kuratorium Un¬teilbares Deutschland in den 60er Jahren direkt gegenüber den Unglücksstellen auf Bun¬desgebiet eiserne Gedenkkreuze.

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Besuch der Klasse 10a des Gymnasiums der Internatsschule Hadmersleben im Landgericht Magdeburg am 11.04.2019

Im Rahmen des mit dem Landgericht Magdeburg geschlossenen Kooperationsvertrages nahm die Klasse 10a als Besuchergruppe an drei aufeinanderfolgenden Verhandlungen im kleinen Saal des Landgerichts Magdeburg teil.
Im Vorfeld dieser Exkursion wurden die Schüler in den Fächern Politik und Sozialkunde entsprechend vorbereitet.

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Maßnahmenberichte zur Teilnahme am ELSA Human Rights Moot Court im Wintersemester 2018/19

Wir, Clara Geilen, Johannes Arlt und Max Omarov, hatten die Gelegenheit im Wintersemester 2018/19 am ELSA European Human Rights Moot Court teilzunehmen. In den nachfolgenden Zeilen möchten wir Ihnen unsere Eindrücke und Erfahrungen zur Teilnahme an den von Ihnen geförderten mündlichen Runden des Moot Courts schildern.
Für die Unterstützung bei der Durchführung bedanken wir uns recht herzlich.

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2018
Bericht über die internationale Konferenz "IVS SAXONICO-MAIDEBVRGENSE IN ORIENTE. Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas“. Bestandsaufnahme und Perspektiven der Forschung, Leipzig, 14.-16. November 2018

Vom 14. bis zum 16. November 2018 fand eine interdisziplinäre und internationale Konferenz zu dem Akademieprojekt "Das sächsisch-magdeburgische Recht als kulturelles Bindeglied zwischen den Rechtsordnungen Ost- und Mitteleuropas" statt. Sie diente der Bilanzierung des seit 2004 laufenden Vorhabens und dem Aufzeigen von Perspektiven. Das Projekt war von den Akademiemitgliedern Ernst Eichler (Slawist) und Heiner Lück (Rechtshistoriker) konzipiert und begründet worden. Nunmehr wird es 2019 sein Laufzeitende erreichen.

Prämissen und Zielsetzungen des Projekts und damit das inhaltliche Programm der Konferenz lassen sich wie folgt umreißen:

Der Sachsenspiegel Eikes von Repgow (um 1225) und das berühmte Stadtrecht von Magdeburg bilden neben dem römischen und kanonischen Recht gemeinsame Grundlagen mittel- und osteuropäischer Rechtsordnungen. Das Akademievorhaben ist der Verbreitung des Sachsenspiegels und des Magdeburger Stadtrechts in den Ländern Ostmitteleuropas (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Weißrussland) unter Berücksichtigung der rechtlichen und sprachlichen Transferprozesse gewidmet.

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Seminar Wittenberg Oktober 2018

Rechtsgeschichtliches Seminar „Recht und Rechtswissenschaft zur Zeit der Reformationen und Renaissance“ in Wittenberg, 15.-21.10.2018

- Kurzbericht -

I. Seminarthema, Internationalität und Tradition

In der Zeit vom 15. bis zum 21.10.2018 fand in der Stiftung LEUCOREA zu Wittenberg ein gemeinsames rechtsgeschichtliches Seminar der Universität Zürich sowie der Universität Halle-Wittenberg zum Thema „Recht und Rechtswissenschaft zur Zeit der Reformationen und Renaissance“ statt.

Organisiert wurde das Seminar von den Lehrstuhlinhabern für Bürgerliches Recht, Europäische, Deutsche und Sächsische Rechtsgeschichte, Herrn Univ.-Prof. Dr. iur. Lück (Halle-Wittenberg), sowie für Rechtsgeschichte, Juristische Zeitgeschichte und Rechtsphilosophie, Herrn Univ.-Prof. Dr. iur. Marcel Senn (Zürich).

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