Stiftung Rechtsstaat
Sachsen-Anhalt E.V.
Der Ministeriale Eike von Repgow aus Reppichau gilt als Verfasser des ersten deutschen Rechtsbuches – dem Sachsenspiegel, für dessen Entstehungsort sich die Burg Falkenstein im Harz zur Zeit der Regierung von Fürst Heinrich von Anhalt mutmaßen lässt.

Ausgewählte Projekte

2016
Reisebericht zur Israelreise von Schülern der Landesschule Pforta 25.09.2016 - 02.10.2016

Die Israelreise im Herbst 2016 war für uns Schüler ein ganz besonderes Erlebnis, auf das wir uns schon Wochen vorher freuten. Letztendlich war die Reise eine Woche, in der wir das Land und seine Geschichte und auch einheimische Jugendliche genau kennen gelernt haben, und so viel Wissen, viele Eindrücke und neue Vorstellungen mitgenommen haben.

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Sachbericht zum 71. Deutschen Juristentag

Vom 13. bis 16. September fand der 71. Deutsche Juristentag ist Essen statt. An diesem nahmen wir mit einer Gruppe von 11 Studierenden im Rahmen des von Prof. Dr. Malte Stieper veranstalteten Seminars zum Thema „When law goes Internet - Braucht das Wirtschaftsrecht ein Update?" teil. Im Verlauf des Seminars setzten sich die Studierenden mit unterschiedlichen Themen auseinander, die aus verschiedenen Blickwinkeln die Frage beleuchteten, ob das gegenwärtige Recht die immer schneller voranschreitenden technischen und digitalen Entwicklungen noch erfassen kann. Passend dazu besuchten wir beim Deutschen Juristentag die zivilrechtliche Fachabteilung, die sich das Thema "Digitale Wirtschaft - Analoges Recht - Braucht das BGB ein Update?" gesetzt hatte.

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Sachbericht zur Tagung „Gesellschaftliche Bewegungen – Recht unter Beobachtung und in Aktion“

Am 22.10.2016 fand in Halle an der Martin-Luther-Universität die Tagung „Gesellschaftliche Bewegungen – Recht unter Beobachtung und in Aktion“ statt. Dazu sind zahlreiche Gäste aus den unterschiedlichsten Bereichen erschienen, die zu einem lebendigen wissenschaftlichen Austausch beigetragen haben.

Das Tagungsprogramm erstreckte sich von arbeits- über sozial- bis hin zu migrationsrechtlichen Themen und entspringt damit Gebieten, die unmittelbar die gegenwärtigen Diskussionen um den Sozial- und Rechtsstaat in der Transformation betreffen. Die Vorträge und Dialoge haben aktuelle rechtssoziologische Forschungsprojekte und deren Ergebnisse sichtbar gemacht und wurden zugleich von Akteuren der Rechtsanwendung gespiegelt. Die Referenten haben diverse Lebensbereiche beleuchtet und damit für vielfältige und nachhaltige Anregungen gesorgt. Diese wurden aufgegriffen und zum Anlasse genommen, sich über gesellschaftliche Veränderungen und über Beobachtungen des Rechts und seine Wirkung auszutauschen.

Mit Professor Dr. Armin Höland und Professor Dr. Wolfhard Kohte sind zwei namhafte Repräsentanten langjähriger rechtssoziologischer Forschung nach wie vor in Halle aktiv. Ein Anliegen dieser Veranstaltung war es, das Forschungsprofil der beiden fortzuführen und durch Veranstaltungen aktuelle Themen sichtbar zu machen. Rechtssoziologische Forschungen und Diskurse sind angesichts der Dynamik der gesellschaftlichen Veränderungsprozesse unverzichtbar. Der Beitrag der Rechtssoziologie für gelingende Transformationsprozesse konnte auf diese Weise anschaulich vermittelt werden.

Die Tagung hat an eine Reihe rechtssoziologischer Veranstaltungen angeschlossen, mit denen Juristen der Hallenser Fakultät zur Sichtbarkeit der hiesigen Forschungsgegenstände regional und überregional beigetragen haben.

Den Abschluss bildete die Übergabe der Festschrift an Herrn Professor Kohte angesichts seines 70. Geburtstages. Mit diesem freudigen Ereignis wurde der Abend sowohl feierlich als auch persönlich abgerundet.

An dieser Stelle sei allen ganz herzlich gedankt, die die Tagung und die Festschrift durch ihren Beitrag, organisatorische oder finanzielle Hilfe ermöglicht haben.

 
2015
Fortsetzung des Projekts des Landesverwaltungsamtes „Verwaltung macht Schule“

Seit 2008 bietet das Landesverwaltungsamt mit seinem Schulprojekt „Verwaltung macht Schule“ eine Ergänzung des Sozial- und Rechtskundeunterrichts in Sekundarschulen und Gymnasien an. Um zwei Klassen aus Wittenberg und Bitterfeld-Wolfen eine Teilnahme zu ermöglichen, hat die Stiftung die Fahrtkosten für die Schülerinnen und Schüler in Höhe von 500 Euro übernommen. Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni 2015 debattierten die Schüler mit Experten des Landesverwaltungsamtes ein naturschutzfachliches Thema.

 
Schülerprojekttag im OLG Naumburg zum Thema „Jugend und Gewalt“ in Naumburg

Der Projekttag fand am 25. Juni 2015 in Naumburg in englischer Sprache und unter Mitwirkung englischer Richter aus Exeter und Devon statt. Mit ca. 55 Schülern des Domgymnasiums Naumburg (10. und 11. Klasse) wurde das Thema „Jugend und Gewalt“ aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Im Fokus standen insbesondere die Aspekte der Prävention und Intervention. Die Stiftung hat rund 900 Euro für die Veranstaltung bereitgestellt.

 
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